Heimatverein Beesten e.V.

 

Home
Nach oben

Erste Informationsquellen

 

Die grundlegenden Informationen können durch Befragung von Eltern, Großeltern und anderer Verwandte gesammelt werden.

Leider kommt mancher erst auf die Idee zu forschen, wenn er niemanden mehr fragen kann.

 

Dann sind Familienstammbücher eine konkrete Quelle.

Weitere Hinweise finden sich vielleicht auch in Fotoalben, auf alten Postkarten, in Tagebüchern, Urkunden.

 

Als Ausgangsbasis sind folgende Daten hilfreich bzw. notwendig:

 

Namen der (leiblichen) Eltern
Namen der (leiblichen) Großeltern
die Geburtsnamen der Mutter und der Großmütter
die jeweiligen Geburts-, Heirats- und Sterbedaten
die entsprechenden Orte
die Konfessionen

 

Erste Anlaufstellen sind die Standesämter der Orte, in denen sich die Geburten, Heiraten und Sterbefälle ereignet haben. Weitere Quellen sind Pfarrämter und Gemeindearchive.

 

Keine Panik vor der ungewohnten Schrift in alten Kirchenbüchern und Dokumenten. Sie lässt sich lernen, und nach einiger Übung kann man sie – wenn auch nicht unbedingt flüssig lesen – so doch entziffern. Natürlich stößt man immer mal wieder auf Pfarrer mit besonders „individueller" Handschriften. In aller Regel sind aber zu mindestens die Namen deutlicher geschrieben, und das Wichtigste lässt sich meist doch noch enträtseln.

 

Manchmal stößt man schon früh mit der einen oder anderen Linie auf einen „toten Punkt". dann gibt es keine offensichtlichen Spuren mehr. Man weiß nicht, wo man suchen soll, weil die Ahnen z.B. von der wer-weiß-woher zugezogen sind, weil Kirchenbücher nicht mehr existieren oder eine bestimmte Heirat einfach nicht mehr zu finden ist. Lassen Sie die Linie dann einfach eine Weile ruhen.

Selbst vermeintlich tote Punkte können manchmal durch Zufall zum Leben erweckt werden. Da ließt man zum Beispiel in einem ganz anderen Zusammenhang in einer Stadt-Chronik über ein Dorf oder einen Ortsteil, der zur Zeit der gesuchten Ahnen zu einer ganz anderen Gemeinde gehörte als heute oder vielleicht damals ganz anders hieß. Sehen Sie einfach in der Kirchenbüchern dieser Gemeinde nach. Ahnenforschung ist ein Puzzlespiel.

 

Hilfreich ist ebenfalls der Kontakt zu anderen Forschern in den Gemeinden, beispielsweise Heimatvereine oder familiengeschichtliche Vereine.

Nutzen sie auch das Internet mit Stichwortsuche „Genealogie" (Familienforschung) oder mit direkter Namenssuche in einem System wie z.B. www.google.de

 

In Ortsarchiven finden sich oftmals Steuerlisten, Volkszählregister oder vergleichbare Unterlagen als auch z.T. örtliche Familienchroniken, die weitere Hinweise auf Vorfahren geben können.