Heimatverein Beesten e.V.

 

Home
Nach oben
Chronik
Rittersitz
Beesten 1876
Tödden
Kirche
Auswanderer


Ortsname Beesten

1927 erschien ein Heft mit dem Titel Ortsnamen des Emslandes von Hermann Abels. Zum Ortsnamen Beesten teilte er folgendes mit:

Beesten, Kreis Lingen: 890 Biastun und Biestun, 1150 Beestene, hat bisher keine annehmbare Deutung gefunden.
Jell. leitet Bist her von fläm. bist, ahd. bisut: großer Platz inmitten des Dorfes, auch Markt, Dörfchen. Wenn er dabei Bestwig, Kr. Meschede, hernazieht, so ist darauf hinzuweisen, dass im östlichen Sauerlande in der Mundart West stets als Best gesprochen wird und Bestwig gegenüber Ostwig liegt, also einfach Ost- und Westdorf. Nieberdings Vermutung, in bist könne Binse liegen, ist ebenfalls höchst fraglich, unannehmbar Schrievers Deutung biest-tun: Viehgehege. Ebenso unerklärt sind ein Besten, auch Beesten und Biesten bei Ankum, ein Gr. und Kl. Beesten im Kreise Teltow u.a..

 

Inzwischen ist bekannt, dass "Beesten" in den Niederlanden der Sammelbegriff für "Tiere" ist, es dort einen Ort "Beest" und in England sogar vier Orte des namen "Beeston" existieren. Im "Oxford Ditionary of Place names" wird der Begriff "Beeston" als altsächsischer Wortstamm für Biest, Rind, Tier erklärt.

 

Das Wappen der Gemeinde Beesten





Wappenbeschreibung

Das Wappen zeigt in Gold einen Sparren, von dessen unterem Rand vier gitterweise gelegte rote Schrägbalken, zwei rechte und zwei linke, zu den Seiten des Schildes gehen, im rechten Obereck ein sechsspeichiges, rotes Rad.

Wappenbegründung

Quellen: Die Wappen der Deutschen Freiherrlichen und Adeligen Familien - von Prof. Dr. Ernst-Heinrich Kneschke, Leipzig 1855 - Band 1, Seite 27 und Neues Allgemeines Adels-Lexikon, von Prof. Ernst-Heinrich Kneschke, Leipzig 1929, Band 1, Seite 270.